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Kennzahlenvergleich der KOWA SH 2015 07.08.2017

Die Mitglieder der KOWA SH haben erstmalig für das Geschäftsjahr 2015 einen Kennzahlenvergleich durchgeführt.

Es ist den Mitgliedern der KOWA SH eine besondere Verpflichtung seinen Kunden gegenüber, zu zeigen, dass man sich dem Wettbewerb stellen und moderne Instrumente nutzen möchte, um voneinander zu lernen. Hierzu zählt das Instrument des Kennzahlenvergleichs, zu Neudeutsch Benchmarking.

Wenn die ersten Benchmarkingprojekte in Deutschland noch von der Diskussion über steigende Wasserpreise und Abwassergebühren motiviert waren, so wird der Einsatz von Kennzahlensystemen immer mehr zur internen Kontrolle von Prozessen und Arbeitsabläufen genutzt und leistet somit einen Beitrag zur Modernisierung und Effizienzsteigerung der deutschen Wasserwirtschaft.

Als Unternehmen der deutschen Wasserbranche liegt es nahe, sich an dem deutschen Regelsetzer der Branche - dem DVGW (Deutscher Verein des Gas- und Wasserfaches e.V.) - zu orientieren. Mit dem Technischen Hinweis - Merkblatt DVGW W 1100-2 (M) aus dem Februar 2016 steht der Branche ein Kennzahlensystem für die Wasserversorgung zur Verfügung, welches sich in den 5 Leistungsmerkmalen:
  • Versorgungssicherheit
  • Qualität
  • Kundenservice
  • Nachhaltigkeit
  • Wirtschaftlichkeit
definiert.

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Pseudomonas aeruginosa in Wasserzählern 01.12.2014

Möglicherweise haben Sie in den Medien verfolgt, dass in den vergangenen Monaten bei Untersuchungen fabrikneuer Wasserzähler bundesweit Fälle von Verunreinigungen mit dem Bakterium Pseudomonas aeruginosa nachgewiesen wurden.
  1. Womit haben wir es da zu tun, und wie ist die Situation gesundheitlich zu bewerten?
  2. Was bedeutet die Anwesenheit des Keims für die Gesundheit?
  3. Welche Maßnahmen wurden ergriffen?
  4. Wie geht es weiter?

Erfahren Sie hier mehr über die Hintergründe und die ergriffenen Maßnahmen auf Seiten der Wasserversorger!
  1. Pseudomonas aeruginosa in Wasserzählern
Verfasser: Dr. Hark Ketelsen, Wasserbeschaffungsverband Föhr, 01.12.2014

Anhörung WRRL
Stellungnahme der KOWASH gemäß § 132 Abs. 4 Landeswassergesetz
30.06.2014

Die EG-Wasserrahmenrichtlinie (EG-WRRL) schreibt für alle Einzugsgebiete bzw. Flussgebietseinheiten (FGE) die Aufstellung von Bewirtschaftungsplänen vor, die im Abstand von jeweils 6 Jahren zu überprüfen und zu aktualisieren sind. Im Zuge der Überprüfung werden die festgestellten wichtigen Wasserbewirtschaftungsfragen veröffentlicht und allen Interessenten zwecks Stellungnahme zugänglich gemacht. Die nachfolgende Stellungnahme bezieht sich auf das Anhörungsverfahren zur EG-WRRL in den FGE Eider, Elbe und Schlei-Trave. Fokussiert wird der Schutz des Grundwassers vor Nährstoffeinträgen aus der Landwirtschaft, da laut chemischer Bestandsaufnahme 50 % des Grundwassers in Schleswig-Holstein in der Zielerreichung – bezogen auf die Qualitätsstandards der EG-WRRL – als gefährdet einzustufen ist.

Weitere Informationen als PDF-Datei:
  1. Stellungnahme der KOWASH zum Bewirtschaftungsplan der EG-WRRL (Anhörung WRRL) vom 20.06.2014
Verfasser: Dr. Hark Ketelsen, Wasserbeschaffungsverband Föhr, 20.06.2014

Trinkwasserschutz bei Wasserentnahme über Hydranten durch die Feuerwehren 17.04.2014

Die örtlichen Feuerwehren nutzen die Hydranten der Trinkwasserversorgungsleitungen für die Löschwasserversorgung. Hierbei ist es in der Vergangenheit  wiederholt zu hygienischen Verunreinigungen des Trinkwassers, aber auch zu Rohrbrüchen an den Trinkwasserleitungen gekommen. Als Ursache für die hygienischen Probleme wurden Standrohre mit fehlender Absicherung gegen rückfließendes Wasser in Verbindung mit einer Fehlbedienung des Standrohrnutzers festgestellt. Der technische Regelsetzer hat hierauf reagiert und die Technische Regel DVGW – W 408 „Anschluss von Entnahmevorrichtungen an Hydranten in Trinkwasserverteilungsanlagen“ herausgegeben. Hierin ist klar geregelt, dass die für den Bereich der Löschwasserversorgung genutzten Standrohre bzw. die danach folgenden Geräte und Einrichtungen so beschaffen sein müssen, dass auch bei Fehlbedienung ein Rücksaugen/-drücken/-fließen von Löschwasser/-mitteln in das Trinkwasserrohrnetz ausgeschlossen ist. Anlagen zur Vermischung mit anderen, der Brandbekämpfung dienenden Stoffen (z.B. Schaum) dürfen keine unmittelbare Verbindung mit dem Hydrantenanschluss an die Trinkwasserverteilungsanlage haben. Die angeschlossenen Anlagen und Geräte müssen eigensicher sein oder über einen freien Auslauf (Typ AA oder AB) gemäß DIN EN 1717 verfügen.

Die Industrie bietet seit kurzem technische Lösungen an, die eine deutliche Verbesserung des Trinkwasserschutzes darstellen, ohne jedoch die Forderung aus dem o.g. Regelwerk zu 100 % zu erfüllen. Hierzu gehören zum Beispiel das Hydrantenstandrohr mit Rückflussverhinderer und Rohrbelüfter, das Sammelstück mit Rückschlagklappen und Rohrbelüfter sowie der Rückflussverhinderer mit Rohrbelüfter für die Montage im Schlauchsystem.

Ursache für Rohrbrüche sind meistens unzulässige Druckstöße, die durch zu schnell schließende Armaturen oder aber durch Unterdruck (Saugen) zurückzuführen sind.

Im Sinne einer sicheren Trinkwasserversorgung für unsere Bürger fordern wir daher die Feuerwehren in Abstimmung mit den Gesundheitsämtern auf, sich auch im eigenen Interesse mit der Thematik des Trinkwasserschutzes bei der Wasserentnahme aus Hydranten zu beschäftigen, die Feuerwehrkameraden entsprechend schulen zu lassen und einen Mindestschutz für das Trinkwasser bei den technischen Geräten einzuführen.  

Weitere Informationen erhalten Sie über den nachfolgenden Link der Landesfeuerwehrschule bzw. Ihren Wasserversorger.

http://www.lfs-sh.de/Content/Aktuelles/Dokumente/Infotage/LoeschwasserversorgungFeuerwehr.pdf

Förderung von Erdgas- und Erdöl anhand unkonventioneller Verfahren 31.05.2013

Die geplante Suche nach Erdgas- und Erdölvorkommen in Schleswig-Holstein und deren Förderung anhand unkonventioneller Verfahren (Stichworte: Fracking, EOR, CCS) werden landesweit sehr kontrovers diskutiert. Beim Fracking beispielsweise wird ein Gemisch aus Wasser, Sand und Chemikalien in Erdgas-Speichergesteine (z.B. Schieferton) gepresst, um diese aufzusprengen. Das Erdgas entweicht über die entstehenden Risse im Gestein und kann gefördert werden. Risiken für das Grundwasser bestehen dabei durch die eingesetzten Chemikalien, durch rückzuführende Lagerstättenwässer (Versickerung von Flowback-Wässern), Betriebsstörungen und Leckagen an Leitungen. Aufgrund dieser Risiken lehnt die KOWA SH die Förderung von Erdgas- und Erdölvorkommen in Schleswig-Holstein anhand unkonventioneller Verfahren ab. Einzelheiten können der folgenden Stellungnahme entnommen werden.

Verfasser:

Ernst Kern, Wasserverband Nord
Michael Schoop, Wasserverband Norderdithmarschen
Heiko Thede, Zweckverband Wasserversorgung Drei Harden

Stellungnahme KOWASH zur unkonv. Foerderung v. Kohlenwasserstoffen in SH

Termin der Veröffentlichung: 30.05.2013