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Kooperation der Wasserversorger KOWA SH 100% 100% 2011-11-16 10:08:14 Kooperation kommunaler Wasser- und Abwasserverbände Schleswig-Holsteins
WRIXUM/FÖHR
Zehn kommunale Wasserversorger haben sich zur Kooperation kommunaler Wasser- und Abwasserverbände Schleswig-Holsteins (KOWA SH) zusammen geschlossen: Es sind zehn Vertragspartner, die in sechs Kreisen des Landes - Nordfriesland, Schleswig-Flensburg, Dithmarschen, Rendsburg-Eckernförde, Segeberg und Steinburg - ansässig sind. Bei der Gründungsversammlung in Wrixum auf Föhr nutzten Verbandsvorsteher und Geschäftsführer die Möglichkeit zu einem Treffen und besserem Kennenlernen.
Bei der Gründungsversammlung wurde Dr. Hark Ketelsen, Geschäftsführer des WBV Föhr, zum Vorsitzenden der KOWA bestellt. Ihm zur Seite stehen Ernst Kern vom Wasserverband (WV) Nord in Oeversee und Volker Ahrens vom WV Krempermarsch in Horst.
"Die einzelnen Wasserverbände hatten schon immer losen Kontakt zueinander. Deshalb ist jetzt der Zusammenschluss nur eine logische Konsequenz, um den Austausch auf eine offizielle Ebene zu stellen", erläuterte Hark Ketelsen. Mit regelmäßigen Treffen und gemeinsamen Projekten soll die
Gemeinschaft nun effektiver und konstruktiver werden, wobei keiner der Verbände seine Selbstständigkeit verliert.
Für die Zukunft sind nun unter anderem Leistungsvergleiche und gemeinsame Fortbildungsveranstaltungen angedacht. Auch vom gemeinsamen Material-Einkauf verspricht sich der Vorsitzende der KOWA Preisvorteile für alle Verbände. Unser Ziel ist, sagte Ketelsen, so günstig wie möglich für die Kunden zu arbeiten und dabei nachhaltig mit dem Wasser umzugehen. Die neue Kooperation will auch ihre Interessen klar vertreten: Deshalb hat sie sich in einer Resolution an die Landesregierung gegen die unterirdische Verpressung von
Kohlendioxid ausgesprochen. Die KOWA ist ein offener Verbund, der weitere Mitstreiter aus der kommunalen Wasserwirtschaft ausdrücklich willkommen heißt. Dabei unterscheiden sich die kommunalen Verbände erheblich von privatrechtlichen Unternehmen.
Die kommunalen Versorger stellen durchaus ein Gewicht dar: Insgesamt 14 Wasserwerke versorgen rund 400 000 Menschen in 426 Gemeinden, wobei sie in 97 Gemeinden auch für die Abwasserbeseitigung zuständig sind. Rund 30,5 Millionen Kubikmeter Wasser fördern die Mitglieder die KOWA und sie verteilen es über eine Trinkwasser-Rohmetz von 7507 Kilometern Länge.

len


Kooperation vereinbart: Die Verbandsvertreter auf der Fähre durchs Wattenmeer.

len

Quelle: shz-Artikel vom 16.11.2011

Kooperation der Wasserversorger 16.11.2011

WRIXUM/FÖHR
Zehn kommunale Wasserversorger haben sich zur Kooperation kommunaler Wasser- und Abwasserverbände Schleswig-Holsteins (KOWA SH) zusammen geschlossen: Es sind zehn Vertragspartner, die in sechs Kreisen des Landes - Nordfriesland, Schleswig-Flensburg, Dithmarschen, Rendsburg-Eckernförde, Segeberg und Steinburg - ansässig sind. Bei der Gründungsversammlung in Wrixum auf Föhr nutzten Verbandsvorsteher und Geschäftsführer die Möglichkeit zu einem Treffen und besserem Kennenlernen.
Bei der Gründungsversammlung wurde Dr. Hark Ketelsen, Geschäftsführer des WBV Föhr, zum Vorsitzenden der KOWA bestellt. Ihm zur Seite stehen Ernst Kern vom Wasserverband (WV) Nord in Oeversee und Volker Ahrens vom WV Krempermarsch in Horst.
"Die einzelnen Wasserverbände hatten schon immer losen Kontakt zueinander. Deshalb ist jetzt der Zusammenschluss nur eine logische Konsequenz, um den Austausch auf eine offizielle Ebene zu stellen", erläuterte Hark Ketelsen. Mit regelmäßigen Treffen und gemeinsamen Projekten soll die
Gemeinschaft nun effektiver und konstruktiver werden, wobei keiner der Verbände seine Selbstständigkeit verliert.
Für die Zukunft sind nun unter anderem Leistungsvergleiche und gemeinsame Fortbildungsveranstaltungen angedacht. Auch vom gemeinsamen Material-Einkauf verspricht sich der Vorsitzende der KOWA Preisvorteile für alle Verbände. Unser Ziel ist, sagte Ketelsen, so günstig wie möglich für die Kunden zu arbeiten und dabei nachhaltig mit dem Wasser umzugehen. Die neue Kooperation will auch ihre Interessen klar vertreten: Deshalb hat sie sich in einer Resolution an die Landesregierung gegen die unterirdische Verpressung von
Kohlendioxid ausgesprochen. Die KOWA ist ein offener Verbund, der weitere Mitstreiter aus der kommunalen Wasserwirtschaft ausdrücklich willkommen heißt. Dabei unterscheiden sich die kommunalen Verbände erheblich von privatrechtlichen Unternehmen.
Die kommunalen Versorger stellen durchaus ein Gewicht dar: Insgesamt 14 Wasserwerke versorgen rund 400 000 Menschen in 426 Gemeinden, wobei sie in 97 Gemeinden auch für die Abwasserbeseitigung zuständig sind. Rund 30,5 Millionen Kubikmeter Wasser fördern die Mitglieder die KOWA und sie verteilen es über eine Trinkwasser-Rohmetz von 7507 Kilometern Länge.

len


Kooperation vereinbart: Die Verbandsvertreter auf der Fähre durchs Wattenmeer.

len

Quelle: shz-Artikel vom 16.11.2011